Sportwetten bei MULTIBET88
MULTIBET88 bietet eine eigene Kategorie für Sportwetten. Eine Wette auf ein Sportereignis verbindet einen eindeutig bestimmten Markt mit einer Auswahl, einer Quote und einem Einsatz. Die Abrechnung hängt vom Ergebnis und vom gewerteten Abschnitt des Ereignisses ab.
Inhaltsverzeichnis
Sportwetten als Produktkategorie
MULTIBET88 hat einen Sportwettenbereich mit der Kategorie Sportwetten. Bei einer Sportwette bezieht sich ein Tipp auf ein sportliches Ereignis und eine vorher definierte Bedingung. Diese Bedingung kann das Ergebnis, eine Punktzahl, eine Torzahl oder einen bestimmten Abschnitt eines Wettbewerbs betreffen. Der Ausgang ergibt sich nach den Regeln des jeweiligen Marktes.
- Sportwettenbereich
- MULTIBET88 ordnet Sportwetten als eigene Produktkategorie neben anderen Angeboten ein. Der Begriff bezeichnet den Bereich für Wetten auf sportliche Ereignisse.
- Sportart
- Eine Sportart beschreibt die Disziplin eines Wettbewerbs. Innerhalb derselben Sportart können Liga, Turnier und Wettbewerbsebene variieren.
- Wettmarkt
- Ein Wettmarkt legt die Bedingung fest, auf die sich eine Auswahl bezieht. Im Fußball sind beispielsweise ein Endergebnis oder die Zahl der Tore unterschiedliche Marktarten.
Für den Ablauf einer Sportwette sind mehrere Bausteine entscheidend. Zuerst steht das Ereignis mit seinem zeitlichen Rahmen fest. Darauf folgt ein ausgewählter Markt mit einer Quote. Erst zusammen mit dem Einsatz ergibt sich ein rechnerischer Rückzahlungsbetrag für den erfolgreichen Tipp. Bei einem nicht erfolgreichen Tipp ist der eingesetzte Betrag verbraucht.
Ein Wettbewerb hat außerdem eigene Regeln für Spielzeit, Unterbrechungen und Ergebnisfeststellung. Im Ligabetrieb entscheidet häufig das Ergebnis am Ende der regulären Spielzeit; bei anderen Sportarten werden Sätze, Perioden oder Durchgänge gezählt. Diese Eigenschaften bestimmen, wie eine Auswahl auf dem Wettschein abgerechnet wird.
Ein sportliches Ereignis kann mehrere Märkte haben. Die Auswahl des Marktes legt fest, welche Information später für die Abrechnung zählt. Dabei sind beispielsweise Ergebniswetten und Torwetten im deutschen Fußball mit Tor- und Ergebnisbedingungen an dieselbe Partie geknüpft, obwohl sie unterschiedliche Ereignisse im Spielverlauf bewerten.
Dezimalquoten und Abrechnung
Eine Dezimalquote zeigt, mit welchem Faktor der Einsatz im Erfolgsfall einschließlich des ursprünglichen Einsatzes zurückgezahlt wird. Eine Quote von 1,80 führt bei einem beispielhaften Einsatz von 10 € zu einer rechnerischen Rückzahlung von 18 €. Davon sind 8 € der rechnerische Überschuss vor möglichen Abzügen. Grundlage ist stets die Quote, zu der die Auswahl angenommen wurde.
Die folgende Rechnung verwendet frei gewählte Quoten und einen einheitlichen Einsatz von 10 €. Dadurch sind die Beträge unmittelbar vergleichbar. Die Quoten sind mathematische Beispiele für das Dezimalformat.
| Quote | Rückzahlung | Überschuss vor Abzügen |
|---|---|---|
| 1,50 | 15 € | 5 € |
| 1,80 | 18 € | 8 € |
| 2,20 | 22 € | 12 € |
Höhere Quoten bewirken beim gleichen Einsatz eine höhere mögliche Rückzahlung. Gleichzeitig drücken niedrigere Quoten in der Regel eine höhere zugeschriebene Eintrittswahrscheinlichkeit aus. Die Dezimalquote ist daher sowohl ein Multiplikator für die Abrechnung als auch eine Preisangabe zu einem ungewissen Ereignis. Eine Zahl allein entscheidet weder über den Ausgang noch über die Angemessenheit eines Einsatzes.
Bei einer nicht gewonnenen Einzelwette beträgt die Rückzahlung grundsätzlich null. Manche Marktbedingungen führen dagegen zu einer vollständigen oder anteiligen Rückgabe des Einsatzes, etwa bei bestimmten Handicap-Linien. Welche Ereignisse eine Erstattung auslösen, ergibt sich aus den konkreten Abrechnungsregeln des jeweiligen Marktes. Bei einer ungültigen Auswahl kann der Einsatz auch vollständig zurückfließen.
Bei einer Kombiwette vervielfachen sich die Quoten der einzelnen Auswahlen. Bei einer Systemwette werden mehrere Kombinationen separat abgerechnet. Für beide Formen ist die Zahl der richtigen Tipps entscheidend. Die Berechnung von Einzelwetten und Kombiwetten verwendet deshalb neben dem Einsatz auch die Anzahl und Verknüpfung der ausgewählten Ereignisse.
Grundformen von Wettscheinen
Ein Wettschein hält die gewählte Bedingung, die Quote und den Einsatz fest. Er kann eine einzelne Auswahl oder mehrere miteinander verknüpfte Auswahlen enthalten. Mit der Art des Wettscheins ändern sich die Voraussetzungen für eine Rückzahlung. Bei mehreren Ereignissen ist zudem festgelegt, wie der Einsatz auf die Kombinationen verteilt wird.
- Einzelwette: Eine Auswahl bezieht sich auf eine Bedingung eines Ereignisses. Bei einer gewonnenen Auswahl wird der Einsatz mit ihrer Quote multipliziert. Bei einer verlorenen Auswahl entfällt die Rückzahlung.
- Kombiwette: Mehrere Auswahlen bilden einen gemeinsamen Tipp. Ihre Dezimalquoten werden miteinander multipliziert. In einer gewöhnlichen Kombiwette müssen sämtliche beteiligten Auswahlen erfolgreich sein, damit die vollständige kombinierte Rückzahlung entsteht.
- Systemwette: Mehrere kleinere Kombiwetten entstehen aus einer festgelegten Auswahlgruppe. Bei einem System „2 aus 3“ bilden drei Auswahlen drei Zweierkombinationen. Zwei passende Tipps können für eine erfolgreiche Teilkombination genügen.
Eine beispielhafte Kombiwette mit den Quoten 1,50 und 2,00 ergibt zusammen eine Quote von 3,00. Bei einem Gesamteinsatz von 10 € errechnet sich daraus eine mögliche Rückzahlung von 30 €. Scheitert eines der beiden Ereignisse, scheitert auch die gemeinsame Kombination. Die beiden Einzelereignisse werden damit an eine gemeinsame Erfolgsbedingung gebunden.
- Auswahl
- Eine genaue Bedingung innerhalb eines Marktes, etwa Heimsieg oder mehr als zwei Tore.
- Quote
- Dezimalfaktor für die mögliche Rückzahlung, der bei Annahme des Tipps feststeht.
- Gesamteinsatz
- Der Betrag, der für den gesamten Wettschein eingesetzt wird. Bei Systemwetten verteilt er sich auf mehrere Kombinationen.
- Abrechnung
- Die Auswertung nach Abschluss des maßgeblichen Spielabschnitts anhand der festgelegten Wettbedingung.
Bei einem System mit mehreren Teilkombinationen wird jede beteiligte Kombination für sich geprüft. Eine erfolgreiche Kombination kann eine Rückzahlung erzeugen, obwohl andere Kombinationen scheitern. Der Gesamtertrag ergibt sich aus den erfolgreichen Teilbeträgen und den dafür verwendeten Quoten. Die Aufteilung des Einsatzes kann das Ergebnis wesentlich beeinflussen.
Auf dem Wettschein müssen die ausgewählten Spielabschnitte eindeutig sein. Ein Tipp auf den Sieger eines Spiels kann andere Abrechnungsbedingungen haben als ein Tipp auf den Sieger der ersten Halbzeit oder eines Satzes. Bei einer Änderung vor der Annahme kann sich auch die angebotene Quote verändern.
Ergebnis, Tore und Handicap
Sportwetten verwenden unterschiedliche Arten von Ergebnissen. Bei Fußballspielen können Tore und Spielergebnis ausgewertet werden, beim Basketball Punkte und Viertel, im Tennis Sätze und Spiele. Jede Marktart besitzt einen eigenen Bezugspunkt, an dem der Tipp entschieden wird.
| Marktart | Beispielauswahl | Maßgebliche Bedingung |
|---|---|---|
| Dreiweg-Ergebnis | Unentschieden | Gleiche Tore beider Mannschaften am Ende der maßgeblichen Spielzeit |
| Torzahl | Über 2,5 Tore | Mindestens drei Tore innerhalb des gewerteten Abschnitts |
| Beide Mannschaften treffen | Ja | Beide Teams erzielen mindestens ein Tor |
| Handicap | Heimteam −1,5 | Heimteam gewinnt mit mindestens zwei Toren Abstand |
Beim Dreiweg-Ergebnis stehen Heimsieg, Unentschieden und Auswärtssieg als voneinander getrennte Ausgänge zur Auswahl. Die üblichen Kürzel lauten 1, X und 2. Bei einem Endstand von 2:2 ist die Auswahl X erfolgreich. Bei einem Endstand von 2:1 ist es die Auswahl 1.
Eine Torlinie von 2,5 teilt die möglichen Torzahlen in zwei Gruppen. Bei null, einem oder zwei Toren ist „Unter 2,5“ erfolgreich, ab drei Toren „Über 2,5“. Die halbe Torgrenze sorgt dafür, dass das Spiel nicht exakt auf der Linie enden kann. Ganze Torlinien können dagegen je nach Marktart eine Einsatzrückgabe auslösen.
Eine Handicap-Auswahl verändert das zur Auswertung verwendete Ergebnis rechnerisch. Bei einem Handicap von −1,5 für das Heimteam wird diesem für die Abrechnung ein virtueller Rückstand von eineinhalb Toren zugerechnet. Ein realer Sieg mit 2:0 erfüllt die Bedingung; ein Sieg mit 1:0 genügt dafür nicht.
Für jede Marktart sind auch Sonderfälle möglich. Spielabbrüche, spätere Korrekturen des Ergebnisses oder verkürzte Spielzeiten werden nach den jeweils geltenden Wettregeln behandelt. Die Regeln legen fest, welcher offizielle Spielstand maßgeblich ist und ob Auswahlen bei außergewöhnlichen Spielverläufen abgerechnet oder erstattet werden.
Spieltage und wichtige Wettbewerbe
Die sportliche Struktur in Deutschland umfasst Ligawettbewerbe, Pokalturniere und Einzelveranstaltungen. Fußball wird durch Bundesliga, 2. Bundesliga und DFB-Pokal geprägt. Andere verbreitete Disziplinen sind Handball, Eishockey, Basketball und Tennis. Die Sportart bestimmt zugleich, welche Ergebnisse und Abschnitte ein Wettmarkt sinnvoll erfassen kann.
- Fußball: In der Bundesliga und der 2. Bundesliga wird im Ligamodus um Punkte gespielt. Der DFB-Pokal ist ein Ausscheidungswettbewerb. Tore, Halbzeiten und Spielausgänge bilden die typischen Ergebnisgrößen.
- Handball: Die hohe Torzahl erlaubt Ergebnis- und Gesamtzahlbedingungen mit anderen Größenordnungen als im Fußball. Zeitstrafen und Torwartwechsel beeinflussen den Spielverlauf.
- Eishockey: In der DEL unterteilen Drittel den regulären Spielverlauf. Je nach Wettbedingung kann die Abrechnung den regulären Spielstand oder auch eine anschließende Entscheidung berücksichtigen.
- Basketball: Die BBL besteht aus Partien mit vier Spielvierteln. Ergebnisbedingungen können die gesamte Begegnung oder einzelne Viertel betreffen. Die hohe Punktzahl verändert typische Gesamtpunktlinien.
- Tennis: Matches werden über Sätze und Spiele entschieden. Für die Auswertung eines Satzmarkts zählt der jeweilige Satz, während eine Matchwette das gesamte Tennismatch betrifft.
Bei Pokalspielen kann nach einem Unentschieden in der regulären Spielzeit eine Verlängerung oder ein Elfmeterschießen folgen. Das endgültige Weiterkommen im Wettbewerb und das Ergebnis nach regulärer Spielzeit sind rechnerisch unterschiedliche Bedingungen. Eine klar bezeichnete Auswahl nennt deshalb den für die Abrechnung relevanten Spielabschnitt.
Auch die Zahl der Spiele pro Woche variiert. Eine Liga folgt einem fortlaufenden Spielplan, ein Pokal verteilt seine Runden über einzelne Termine. In Tennisturnieren verkürzt sich die verbleibende Zahl der Begegnungen durch das Ausscheiden von Spielern. Die Art des Spielplans bestimmt, wie früh Paarungen feststehen und wie lange ein bestimmtes Ergebnisangebot sinnvoll bleibt.
Quoten vor und während des Spiels
Vor Beginn einer Begegnung bilden Wettquoten Erwartungen zu den möglichen Spielausgängen ab. Informationen über Aufstellungen, Verletzungen, Austragungsort oder die Belastung aus vorherigen Spielen können die Einschätzung verändern. Daher kann die Quote eines Marktes zu verschiedenen Zeitpunkten unterschiedlich ausfallen.
- Vor dem Anpfiff: Die zunächst angebotenen Quoten spiegeln die erwarteten Kräfteverhältnisse und die verfügbaren Informationen wider. Eine neue Mannschaftsaufstellung kann später zu einer Anpassung führen.
- Während des Ereignisses: Bei Live-Wetten können Tore, Platzverweise oder eine veränderte Restspielzeit einen schnellen Quotensprung auslösen. Ein Spielstand gewinnt mit sinkender Restspielzeit eine andere Bedeutung.
- Bei der Annahme: Ein Wettschein wird erst nach Bestätigung zum vereinbarten Angebot. Ändert sich die Quote vor dieser Bestätigung, kann eine erneute Annahme der Auswahl erforderlich werden.
Ein Beispiel zeigt die zeitliche Wirkung. Vor einem Spiel besitzt ein Favorit eine niedrige Quote, weil ein Sieg als vergleichsweise wahrscheinlich eingeschätzt wird. Gerät die Mannschaft früh in Rückstand, steigt der rechnerische Aufwand eines Sieges. Gleichzeitig verbleibt weniger Spielzeit für eine Aufholjagd. Beide Faktoren verändern die Bewertung des möglichen Ausgangs.
Auch eine Spielunterbrechung kann die Annahme beeinflussen. Eine Pause nach einer Verletzung oder eine Prüfung einer Spielszene sorgt für neue Informationen, deren Wirkung auf die Quoten noch verarbeitet wird. Wettangebote können in solchen Situationen vorübergehend ausgesetzt sein. Erst ein erneut freigegebener Markt ist wieder zur Auswahl vorgesehen.
Prematch- und Live-Wetten besitzen daher verschiedene Zeitbezüge. Die eine verwendet Informationen vor Spielbeginn, die andere reagiert während der laufenden Partie auf den tatsächlichen Spielverlauf. Für die Abrechnung zählt weiterhin die exakt definierte Wettbedingung. Bei der Wettabrechnung zählt der tatsächliche Ereignisverlauf; Fragen zu Ergebnissen und Wettabläufen entstehen besonders bei unterbrochenen Partien oder veränderten Spielständen.
Marge und Einsatzkontrolle
Ein Buchmacher legt Quoten so fest, dass sie neben einer Einschätzung der Ereignisse auch eine rechnerische Marge enthalten können. Ein einfaches Zweiweg-Ereignis macht das sichtbar. Liegen beide Seiten bei einer Quote von 1,90, entspricht jede Quote rechnerisch einer impliziten Wahrscheinlichkeit von rund 52,63 %. Zusammen ergeben beide Seiten rund 105,26 %. Der über 100 % liegende Anteil von rund 5,26 Prozentpunkten beschreibt die Überrundung.
- Implizite Wahrscheinlichkeit
- Sie ergibt sich vereinfacht aus eins geteilt durch die Dezimalquote. Eine Quote von 2,00 entspricht rechnerisch 50 %.
- Überrundung
- Die Summe der impliziten Wahrscheinlichkeiten aller gegensätzlichen Marktoptionen oberhalb von 100 %.
- Rechnerische Marge
- Ein aus den angebotenen Preisen abgeleitetes Maß für den Aufschlag im Gesamtmarkt. Ihre genaue Berechnung hängt von der Marktstruktur ab.
- Verfügbares Geld
- Ein persönlich festgelegter Betrag, dessen Einsatz weder laufende Kosten noch finanzielle Verpflichtungen berührt.
Eine Quote von 2,00 und eine Quote von 1,80 bedeuten beim gleichen Einsatz unterschiedliche mögliche Rückzahlungen. Beim Bewerten eines Marktes ist deshalb sowohl die rechnerische Wahrscheinlichkeit als auch der angebotene Preis entscheidend. Die Mathematik verändert den tatsächlichen Spielausgang nicht. Ein Tipp mit hoher impliziter Wahrscheinlichkeit bleibt ein ungewisses Ereignis.
Ein fester persönlicher Ausgabenrahmen begrenzt die Summe der möglichen Einsätze. Er kann unabhängig von der Zahl der Wettscheine festgelegt werden. Die bereits eingesetzten Beträge zählen dabei ebenso wie noch offene Wetten. Eine persönliche Kontrolle der Einsätze und Spielzeit berücksichtigt beide Größen, bevor weitere Beträge für Sportwetten eingeplant werden.
Bei einer erfolgreichen Wette hängt der Geldfluss anschließend von der angenommenen Quote und den jeweiligen Abrechnungs- und Zahlungsbedingungen ab. MULTIBET88 gibt für den durchschnittlichen Ablauf von Einzahlungen und Auszahlungen Zeitwerte an; die rechnerische Rückzahlung aus einer Quote ist der vorherige Schritt vor einer möglichen Geldbewegung.







